Mehr Mittelformat: Agfa Isola I

Beim gestrigen Traumwetter war ich mit gefühlten 2 Millionen weiterer Besucher im Mauerpark. Auf dem Flohmarkt fand und erstand ich für hart verhandelte 18€ eine Agfa Isola I . 400er Rollfilm rein und ausprobiert. Keine Vignettierung (das mit der Scharfeinstellung muss ich noch ein bisschen üben), aber ich bin ganz zufrieden.

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So sieht das gute Stück aus:

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Sehr praktisch sind die Filmeinlegehebel, gerade im Vergleich zur Holga.
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Grösser, billiger, hässlicher: die Holga

Seitdem ich mit der Kamera Sammlerei angefangen habe, sind mir immer wieder Mittelformat Aparate über den Weg gelaufen. Ich dachte aber immer, dass die Entwicklerei ein Riesentheater wäre. Aber nach 8x11, 100 und 135 musste einfach noch ein Format her. Damit sich der finanzielle Schaden in Grenzen hält, hab ich mir erstmal ne Holga geholt und bin begeistert. Übrigens auch vom Preis: Entwicklung & Scan unter 10 €. Hätt ich das mal früher gewusst.

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Wie einfach die Holga fotografiererei ist, wird hier toll erklärt:

("the Art of Photography" ist übrigens ne klasse Website und hat im Übrigen einen super Foto Podcast. Ja genau Podcast. Die gibt's noch. )

8x11 ain't 88: Minox B results

I recently bought a Minox B for 65€ on the Strasse des 17 Juni flea market. Why? 007 has one, so I needed one too. After short testing I bought two films at Fotoimpex for 9€ each, processing was 5€. The only problem: nobody makes (cheap) prints or scans. So I put them into  slide frames and scanned them with my Reflecta RPS 7200 scanner with 7200 dpi. Sadly I didn't de-dust them carefully enough, so there are due to the massive zoom factor big stains on the pictures. Nevertheless, here are the first results:

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Next 11 Berlin

Am 15. und 16. Mai war die Next Conference 2011 hier in Berlin.

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Unter dem Motto „Data Love“ gab es 2 Tage lang Vorträge rund ums Thema - mal mit mehr, mal mit weniger Liebe verbunden. Sehr viel Liebe zu den Daten hat der digital foosball table von Sinner Schrader , die die Next veranstalten

Es gibt schon reichlich Zusammenfassungen von Menschen die öfters bloggen als ich, diese mal hier zusammengestellt:
http://www.wasmitmedien.de/2011/05/24/daten-das-neue-ol/
http://www.smeidu.com/next11-konferenz-berlin-eine-zusammenfassung/
http://www.opensourcepr.de/2011/05/23/its-about-leidenschaft-stupid-eine-next11-nachlese/
http://www.fjordnet.com/blog/next-11-data-love

Manche fand es nicht so dolle, Igor von third wave berlin dagegen schon. Ich bin gedanklich bei Igor, habe aber auch keinerlei Vergleich ausser dem 2008 BandFestival digital, von dem ich meinen ungarischen Lieblingssatz és ez nem bullshit! habe.
Vorab: Die Videos zur Next 11 gibt es hoffentlich bald alle hier http://video.nextconf.eu/channel/1140937/next11

Tag eins:

Im ADC Vortrag „Best of German web“, (der übrigens gezeigt hat, dass eine der grössten Herausforderungen unsere Zunft immer noch die Vorführung einer Mac Powerpoint Präsentation über ein Windows Laptop ist), die mit einem silbernen Nagel prämierte Arbeit “Kleine Sammlung kurioser Geräuschobjekte“

Pete Vesterbacka von Rovio hat in „Algorithms that govern our lives“ und der „Intertainment“ Session die Geschichte von Angry Birds erzählt und nebenbei erwähnt dass sie davor schon 51 Spiele entwickelt haben und jetzt ihr eigenes Merchandising produzieren.

Für mich interessanter waren aber die Vorträge, die das grosse Ganze hinter Data Love sehen, wie Kevin Slavin, der von Stealth Technologie zum Finanzmarkt kommt:

Andrew Keen findet das Daten neutral bleiben müssen, und hinterfragt warum wir eigentlich freiwillig unsere privatesten Daten mit allen, auch Regierungen und Unternehmen teilen. Er ruft zum Widerstand dagegen auf. „If data is the new oil, we need a new green resitance“

Verpasst habe ich leider die Session "Bright Data, Big City" unter anderem mit Raúl Krauthausens Vortrag über Wheelmap, eine wunderbare Initiative um Rollstuhlfahrern zu helfen, barrierefrei Wege durch die Stadt zu finden.

Nach den leicht rumpligen „best of German digital“ gab es vom ADC dann aber nochmal sehenswertes: „Driven to distraction“
Hier die Präsentation dazu von Jeremy Abbett

Ich kannte die URDB bis jetzt noch nicht: eine Datenbank mit allen Weltrekorden präsentiert von Dan Rollman. Auch mit den Rekorden, die es  gerade eben noch nicht gab. Und auch Sponsoring nicht abgeneigt.

Grossartige Ideen gab es von Breakfast  supersymphatisch präsentiert von Andrew Zolty. Eine ihrer Arbeiten: I am precious

Der Vortrag:

Ich war leider nicht beim Vortrag, aber nach meinem Twitterfeed zur urteilen muss SoundCloud aus Berlin einen mächtigen Eindruck hinterlassen haben.

Tag zwei:

Morgens gings mit „Data without limits“ los, wo unter anderem mit Matt Stinchcomb, der Gründer von http://www.etsy.com/ The Story of Etsy: The Commercial Anthropologists Behind a Thriving Social Community

Er wohnt in Berlin, und hier gibts es auch ein etsy lab: http://de.etsy.com/blog/labs

Highlight eins am Tag zwei: Big Data and our bodies.

Wunderbar eröffnet von David Rowan, Wired UK, der zeigte, was man aus individuell gesammelten Daten gesellschaftlich sinnvolles machen kann.
  (Präsentiert mit Ungarns coolster Software http://prezi.com/)

 

Darin unter anderem Asthmapolis, ein Projekt das mit GPS Sensoren für Inhalationsgeräte aus Nutzungsort- und Häufigkeit die aktuelle Anfallgefahr berechnet  und  http://www.patientslikeme.com/  und natürlich das mobile Copenhagen Wheel, das nicht nur den Fahrer anschiebt, sonder dabei auch noch die Luftverschmutzung misst.

Eure eigene Data Tracking Seite könnt ihr hier anlegen: http://mycro.media.mit.edu/

Wie man seinen eigenen Körper auf Basis eine vernünftigen Datenanalyse hackt, zeigt Tim Ferris „the four hour guy“ http://www.fourhourworkweek.com/blog/about/. Unbedingt ansehen, vor allem wenn ihr noch nie gesehen habt, wie man eine Muskelfaser Biopsie macht.

Highlight zwei am Tag zwei: Buttons, Behaviour, Robots and Toys. What Happens When We Put Data in Things.

Russel Davies  http://russelldavies.typepad.com/home/ https://twitter.com/#!/undermanager hielt ein Vortrag, was man alles mit Daten machen kann und wie man sie in Dinge steckt.

Rafi Haladijan der uns zuerst darauf hinwies das er als Franzose nur schlecht englisch spricht, dass dann aber dermassen charmant tat, das ich mir doch noch einen alten Nabaztag kaufen muss.

Eine blöde Idee sind übrigens Kühlschränke mit Internet. "The idea that people have about the internet of things is this fucking internet connected fridge." Auch sie verewigt im Netz http://fuckyeahinternetfridge.tumblr.com/


Mehr Video, Links, etc sobald ich dazu komme, nach und nach werden alle hier veröffentlicht: http://video.nextconf.eu/channel/1140937/next11